PaysafeCard-Gebühren und Limits erklärt
Veröffentlicht am: 6. August 2026
Zuletzt aktualisiert am: 18. August 2026 von Erika I., Spezialistin für Zahlungskarten für die DACH-Region
Mit PaysafeCard bezahlst du online mit vorausbezahltem Guthaben. Beim Bezahlen mit dem 16-stelligen Code musst du keine Bank- oder Kreditkartendaten an den Webshop weitergeben. Gebühren und Limits können allerdings verwirrend sein – vor allem, weil sich die Beträge in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterscheiden.
In diesem Ratgeber erfährst du, welche PaysafeCard-Gebühren anfallen können, wie hoch die wichtigsten Zahlungs- und Kontolimits sind und was Rückerstattungen sowie Währungsumrechnungen kosten.
Die Angaben basieren auf den offiziellen regionalen Gebühren- und Limits-Seiten von PaysafeCard und wurden zuletzt am 18. August 2026 geprüft. Gebühren, Limits und Kontostufen können sich ändern. Prüfe deshalb vor einer größeren Zahlung oder Auszahlung zusätzlich die aktuelle PaysafeCard-Seite für dein Land.
Wenn du deine PaysafeCard nicht in einer Verkaufsstelle kaufen möchtest, kannst du eine PaysafeCard online bei dundle kaufen. dundle ist offizieller Vertriebspartner von PaysafeCard und bietet digitale Prepaid-Produkte seit 2012 an. Deinen Code erhältst du nach erfolgreicher Zahlung digital per E-Mail.
Warum verlangt PaysafeCard Gebühren?
Die Nutzung und das Bezahlen mit PaysafeCard sind grundsätzlich kostenlos. Gebühren fallen nur in bestimmten Situationen an. Dazu gehören:
Eine monatliche Service- oder Bereitstellungsgebühr auf ungenutztes Guthaben eines Prepaid-Codes
Eine monatliche Kontogebühr nach längerer Inaktivität des PaysafeCard-Kontos
Eine Rücktausch- oder Erstattungsgebühr, wenn du Guthaben auf dein Bankkonto zurückzahlen lässt
Eine Umrechnungsgebühr, wenn du in einer anderen Währung bezahlst
Mögliche Service- oder Transaktionskosten beim Kauf über einen Online-Wiederverkäufer
Welche Gebühren konkret gelten, hängt vom Land und teilweise auch vom verwendeten PaysafeCard-Produkt ab. Die reguläre Zahlung beim Webshop ist dagegen grundsätzlich gebührenfrei.
Wenn du genauer wissen möchtest, wie diese Zahlungsmethode funktioniert und welche Sicherheitsmaßnahmen es gibt, lies unseren Ratgeber dazu, ob PaysafeCard sicher ist.
Gebühren auf den PaysafeCard-Code selbst
Kaufst du einen klassischen PaysafeCard-Prepaid-Code und lässt Guthaben darauf liegen, kann nach einer bestimmten Zeit eine monatliche Gebühr vom Restguthaben abgezogen werden. Höhe und Zeitpunkt unterscheiden sich je nach Land:
Deutschland: 3 € pro Monat. Die Gebühr wird erstmals 30 Tage nach dem Kauf erhoben.
Österreich: 3 € pro Monat ab dem 2. Monat.
Schweiz: 4 CHF pro Monat ab dem 2. Monat.
Du kannst diese Gebühr vermeiden, indem du das Guthaben rechtzeitig verwendest oder den Code in dein PaysafeCard-Konto einlöst. Beachte jedoch: Auch für ein länger ungenutztes Konto kann später eine separate monatliche Gebühr anfallen.
Planst du, dein Guthaben länger zu verwalten, lohnt es sich deshalb, ein PaysafeCard-Konto zu erstellen. Dort kannst du mehrere Codes an einem Ort verwalten und dein verfügbares Guthaben übersichtlich einsehen.
Ausgabelimits mit und ohne PaysafeCard-Konto
Wie viel du mit PaysafeCard bezahlen kannst, hängt von deinem Land und davon ab, ob du ein PaysafeCard-Konto nutzt.
Ohne Registrierung gilt ein maximaler Betrag pro Zahlung. Mehrere PINs lassen sich bei unterstützten Zahlungen kombinieren, das jeweilige Länderlimit wird dadurch aber nicht erhöht. In Deutschland und der Schweiz erlaubt PaysafeCard beispielsweise die Kombination von bis zu zehn PINs pro Zahlung.
Deutschland: Ohne Registrierung kannst du maximal 50 € pro Zahlung ausgeben (offizielle Gebühren & Limits). Für das PaysafeCard-Konto nennt PaysafeCard außerdem ein jährliches Payout-Transaktionslimit von 30.000 €.
Österreich: Ohne Registrierung gilt ebenfalls ein Limit von 50 € pro Zahlung (offizielle Gebühren & Limits). Für Payouts liegt das Limit beim Standard-Konto bei 250 € pro Monat und beim Unlimited-Konto bei 30.000 € pro Jahr.
Schweiz: Ohne Konto kannst du maximal 300 CHF pro Zahlung ausgeben (offizielle Gebühren & Limits). Mit my PaysafeCard liegt das Limit bei 1.000 CHF pro Zahlung, mit Unlimited-Status bei 1.500 CHF. Das maximale Kontoguthaben beträgt jeweils 3.000 CHF. Das jährliche Ausgabelimit beträgt beim Standard-Konto 2.500 CHF und beim Unlimited-Konto 120.000 CHF, zusätzlich gilt dort ein monatliches Ausgabelimit von 10.000 CHF.
Wichtig: Die von PaysafeCard ausgewiesenen Payout-Limits sind nicht dasselbe wie das normale Ausgabelimit beim Bezahlen. „Payout“ bezeichnet unter anderem Auszahlungen von unterstützten Webshops auf dein PaysafeCard-Konto.
Mit einem verifizierten beziehungsweise Unlimited-Konto können je nach Land höhere Limits verfügbar sein. Sobald du ein Konto hast, kannst du außerdem dein PaysafeCard-Guthaben aufladen und mehrere Codes in deinem Kontoguthaben zusammenführen.
Rückerstattungs- und Inaktivitätsgebühren
Wenn du nicht verwendetes PaysafeCard-Guthaben zurücktauschen beziehungsweise auf dein Bankkonto auszahlen lassen möchtest, kann dafür eine Gebühr anfallen. Zusätzlich berechnet PaysafeCard nach längerer Inaktivität des Kontos eine monatliche Kontogebühr.
Deutschland: Rücktauschgebühr von 5 % des auszuzahlenden Betrags, maximal 5 € pro Rücktausch. Ab dem 13. Monat fällt außerdem eine Kontogebühr von 2 € pro Monat an, wenn innerhalb der vorherigen zwölf Monate keine Transaktion mit dem PaysafeCard-Konto durchgeführt wurde.
Österreich: Rücktauschgebühr von 5 %, maximal 5 € pro Rücktausch. Die Kontogebühr beträgt ab dem 13. Monat ohne entsprechende Kontoaktivität 2,80 € pro Monat.
Schweiz: Erstattungsgebühr von 9 CHF pro Erstattung. Ab dem 13. Monat ohne entsprechende Kontoaktivität werden zusätzlich 7 CHF pro Monat vom PaysafeCard-Konto abgezogen.
Diese Gebühren betreffen die Rückerstattung beziehungsweise den Rücktausch von PaysafeCard-Guthaben. Möchtest du dagegen einen Kauf bei einem Webshop stornieren oder zurückerstatten lassen, gelten die Rückerstattungsregeln des jeweiligen Händlers.
Umrechnungsgebühren
Zahlst du in einer anderen Währung als der, in der dein PaysafeCard-Code oder Kontoguthaben geführt wird, berechnet PaysafeCard eine Umrechnungsgebühr. Der verwendete Wechselkurs kann sich ändern.
Prüfe deshalb vor der Zahlung den offiziellen PaysafeCard-Währungsrechner für Deutschland, Österreich oder die Schweiz. Dort siehst du den aktuellen Umrechnungskurs einschließlich der anfallenden Fremdwährungsgebühr.
Am einfachsten vermeidest du Umrechnungskosten, indem PaysafeCard-Guthaben und Zahlung in derselben Währung geführt werden.
Transaktionskosten
Kaufst du einen PaysafeCard-Code bei einem Online-Wiederverkäufer, können zusätzlich zum Nennwert Service- oder Transaktionskosten anfallen. Diese Gebühren stammen nicht von PaysafeCard selbst, sondern vom jeweiligen Händler beziehungsweise Zahlungsdienstleister.
Bei dundle können solche Kosten je nach Produkt und gewählter Zahlungsmethode variieren. Der endgültige Preis und gegebenenfalls anfallende Service- oder Transaktionsgebühren werden vor Abschluss der Bestellung angezeigt. Die zusätzlichen Gebühren verändern den Nennwert des gekauften PaysafeCard-Guthabens nicht.
Keine bösen Überraschungen mehr
PaysafeCard-Gebühren und Limits sind überschaubar, wenn du weißt, worauf du achten musst. Besonders wichtig sind die Servicegebühr auf länger ungenutzte Codes, mögliche Kontogebühren nach zwölf Monaten Inaktivität sowie die unterschiedlichen Zahlungsgrenzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Prüfe vor größeren Zahlungen, Rückerstattungen oder Auszahlungen am besten noch einmal die offizielle Gebühren- und Limits-Seite für dein Land. So weißt du genau, welche Grenzen für deine PaysafeCard gelten und kannst vermeidbare Gebühren umgehen.
PaysafeCard Guthaben

PaysafeCard Classic 5 €
5,00 €

PaysafeCard Classic 10 €
10,00 €

PaysafeCard Classic 15 €
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PaysafeCard Classic 20 €
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PaysafeCard Classic 25 €
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PaysafeCard Classic 100 €
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PaysafeCard Classic 150 €
150,00 €
Über die Autorin
Erika I. ist Content Managerin und experte für digitale Zahlungen und Online-Sicherheit für den deutschsprachigen Markt und AI Prompt Engineer bei dundle mit Spezialisierung auf Content Marketing, Content Writing und KI-gestützte Content-Erstellung. Sie entwickelt nutzerzentrierte Inhalte, die Zielgruppen ansprechen, starke Verbindungen schaffen und messbare Ergebnisse erzielen. Sie hat einen Masterabschluss in Content- und Medienstrategie (2024). Erika begeistert sich für wirkungsvolle Kommunikation und dafür, wie KI die Content-Erstellung verbessern und Marken dabei helfen kann, mit vielfältigen Zielgruppen in Kontakt zu treten.